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Der chirurgische Metalldetektor ist ein ideales Zusatzgerät für das Röntgengerät, um schnell und elegant metallische Fremdkörper im gesamten Körper lokalisieren.
Das Aufspüren von implantierten Schrauben, Nägeln, Drähten im Knochen- bereich bzw. bei Unfällen ins Gewebe ein- gedrungene Metallteile vereinfacht sich er- heblich. Gleiches gilt für Geschosse, Gra- natsplitter etc. im Militärbereich.
Deswegen wurde das Gerät 1995 auch in Rekordzeit zum NATO-Standard erhoben und ist seitdem das wichtigste wehrmedizinische Gerät.
Die kleine Grafik oben rechts zeigt das durchschnittlich erzielte Einsparpotential - (siehe auch auf der nächsten Seite das Ersparnis-Diagramm). Wertvolle Zeit wird eingespart, die zusätzlichen Verletzungen im Gewebe des Patienten beim Suchvorgang werden mini- miert und die Röntgenbelastung verringert sich spürbar.
Durch die stark verkürzten Heilungs- fristen, die sich aus der effizienten Opera- tionsmethode ergeben, werden lange Aus- fallzeiten vermieden, was nicht nur dem Patienten nützt, sondern auch die daraus resultierenden Folgekosten erheblich reduziert.
Das Gerät ist äußerst einfach zu bedie- nen, selbst ungeübte Chirurgen erzielten auf Anhieb schnelle Ergebnisse.
Bei Annäherung der autoklavierbaren Sonde an den metallischen Fremdkörper zeigt das akkubetriebene, mikroprozessor- gesteuerte Gerät mittels digitaler und akus- tischer Anzeige die Lage des Metallkörpers an. Jede Abweichung vom direkten Weg ist sofort erkennbar.
Es ist daher eine ideale Ergänzung zum Röntgen- und Ultraschallgerät, um die ge- suchten Teile, ob implantiert oder einge- drungen, viel schneller als bisher aufzufin- den. Oft lassen sich Metallteile wegen Ab- schattungen oder ungünstiger Lage mit her- kömmlichen Methoden nur schwer oder garnicht erkennen.
Vielfach werden trotz, mehrerer Ope- rationen, eingedrungene bzw. abgebroche- ne Teile nicht aufgefunden; die Patienten müssen mit diesem Zustand leben, mit der Gefahr des plötzlichen “Wanderns” der Metallpartikel mit allen seinen Folgen.
Wahrscheinlich kennt jeder solche Fälle. Wie bekannt schwierig die Metallentfer- nung mit den herkömmlichen Methoden ist, zeigt die bewußt häufige Verwendung von Splittersprengkörpern als nicht nur militär- strategisches Mittel, um einen nachhaltigen Schaden anzurichten. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass selbst aus einfachen Arbeitsunfällen schnell langwierige, kosten- intensive Fälle werden.
Sehr oft wurden mit dem FERRO-LOC Einsparungen von weit über 90 Prozent erzielt! Bei der Behandlung von Verwun- deten in Kriegsgebieten reduzierte sich die durchschnittliche Operationsdauer von zwei Stunden auf unter fünf Minuten! Mitunter wurden bisher langgesuchte Teile in nur wenigen Sekunden lokalisiert.
Wegen der kurzen Operationsdauer liess sich bereits vielfach das Leben von Schwerstverwundeten retten.
Durch die enorme Zeitersparnis bei kriegerischen Kampfhandlungen läßt sich die Operationsfrequenz erheblich beschleu- nigen, da Verwundete viel schneller und erfolgreicher als bisher behandelt werden können.
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